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FF Ebenhausen > Ausrüstung > Anhänger

Anhänger

Anhänger

Schaum- / Wasserwerfer

Hersteller:

Albert Ziegler Feuerwehrgerätefabrik / Giengen a. d. Brenz

Typ:

SWA 16 S

Baujahr:

1992

Zulässiges Gesamtgewicht:

650 kg

Verwendungszweck:

Der Schaum-/Wasserwerfer dient vornehmlich zur Brandbekämpfung von Großbränden, wie z.B. Industriebränden oder Bränden landwirtschaftlicher Anwesen sowie zur Kühlung brandgefährdeter Objekte (Tanks mit brennbaren Gasen oder Flüssigkeiten, usw.).

Beladung:

1 Schaum-/Wasserwerfer SW 16
2 Schaummitteltanks mit je 110 Litern
1 Vierfach-Sammelstück
1 Schaummittel-Ansaugschlauch
2 Kupplungsschlüssel ABC
2 Warndreieck
2 Unterlegkeil

Technische Daten:

Bei einem Eingangsdruck von 8 bar hat der Schaum-/Wasserwerfer laut Typenschild einen Durchfluss von 1600 Litern pro Minute. Die Wurfweite beträgt im Wasserbetrieb 50 m, im Schaumbetrieb 45 m.

Eigenen Messungen zufolge liefert der Werfer bei einem Eingangdruck von 8 bar über 2200 l/min. Die Wurfweite beträgt im Wasserbetrieb bis zu 65 m.

Deshalb kommt der Schaum-/Wasserwerfer nur dann vollwertig zum Einsatz, wenn er mit einer FP 24 (einer Feuerlöschpumpe, die 2400 l/min leistet) gespeist wird. Mit einer TS 8/8 oder einer FP 16 kann der Werfer nur mit merklichen Einbußen in Wurfweite und Durchfluss betrieben werden.

Handhabung:

Der Schaum-/Wasserwerfer kommt zusammen mit dem Zugfahrzeug, in der Regel dem LF 16, zum Einsatz.

Am Brandort angekommen wird der Anhänger abgekuppelt und durch einen Trupp in Stellung gebracht und aufgebaut. Der Aufbau umfasst das Sichern des Anhängers mit Stützen, das Ankuppeln von Sammelstück und Schläuchen, das Einstellen von Wenderohr und Wurfblende (Vollstrahl oder Breitstrahl) sowie das Öffnen der Absperrorgane. Bei Schaumbetrieb wird zusätzlich ein Schaummittelansaugschlauch angeschlossen und die Schaummitteltanks geöffnet.

Der Trupp, der den Aufbau und die Bedienung des Schaum-/Wasserwerfers übernimmt, kann je nach Schadenslage mit oder ohne Atemschutz ausgerüstet sein.

Beschaffung:

Auf Initiative unseres damaligen Kommandanten Karl Schweiger leisteten einige Betriebe in Ebenhausen-Werk einen erheblichen Beitrag zum Feuerschutz in unserer Gemeinde. Sie spendeten insgesamt 8440,- Euro (15.000,- DM), die restlichen Kosten übernahm der Feuerwehrverein, um den rund 9200,- Euro (18.000,- DM) teuren Schaum-/Wasserwerferanhänger zu finanzieren.

Unser Dank gilt den Spenderfirmen Sifokan, Thyssen-Sonneberg (Shredder), Riedel, Weidner, Flexipack und Schlosser.

Schlauchanhänger

Hersteller:

VEB Feuerlöschgerätewerk Görlitz

Baujahr:

1971

Zul. Gesamtgewicht:

900 kg

Verwendungszweck:

Der Schlauchanhänger dient zur schnellen, einfachen und sicheren Verlegung von B-Druckschläuchen zur Wasserversorgung bei Bränden. Vor allem, wenn die Wasserentnahmestelle in großer Entfernung zum Brandort liegt.

Beladung:

Dach- und Außenbeladung

6 Schlauchbrücken aus Holz
1 Scheinwerfer zur Umfeldbeleuchtung
2 Unterlegkeile

Innenbeladung

26 B-Schläuche in Buchten (á 20 m)
2 B-Rollschläuche (á 20 m)
2 Verteiler
1 Standrohr
1 Unterflur-Hydrantenschlüssel
1 Überflur-Hydrantenschlüssel
2 Kupplungsschlüssel
2 Warndreiecke
2 Warnblinkleuchten

Handhabung:

Der Schlauchanhänger kommt zusammen mit dem Zugfahrzeug, in der Regel dem LF 16-TS, zum Einsatz.

Am Brandort angekommen verringert das Zugfahrzeug seine Geschwindigkeit auf Schritttempo um entweder eine einfache B-Leitung mit 520 m oder eine doppelte B-Leitung mit je 260 m Länge zur Wasserentnahmestelle auszulegen. Ein Trupp läuft dem Anhänger hinterher, um den Auslauf der bereits zusammengekuppelten Schläuche im Anhänger zu überwachen.

Die komplette Ausrüstung für eine Wasserentnahme innerorts aus Über- oder Unterflur-hydranten wie z.B. Standrohr und Hydrantenschlüssel ist im Anhänger verlastet.

Bei der Wasserentnahme außerorts kommt eine der beiden Feuerlöschpumpen des LF 16-TS zum Einsatz, die das Wasser z.B. aus einem Fluss oder Weiher ansaugen und über die Schlauchstrecke zum Brandort weiterfördern.

Bei der Schlauchverlegung in Kreuzungsbereichen werden die mitgeführten Schlauchbrücken eingebaut sowie Warnblinkleuchten und Warndreiecke aufgestellt. Damit wird der Verkehr vor dem Hindernis gewarnt wobei die Schlauchbrücken ein sicheres Überfahren der Schläuche ermöglichen, ohne diese zu beschädigen.

Instandsetzung und Ausbau:

Der Schlauchanhänger wurde 1993 von unserem damaligen 1. Vorstand Erich Roauer beschafft. Bis 1998 fristete er mit verblasster Lackierung ein unscheinbares Dasein in unserer Fahrzeughalle. Aufgrund des schlechten Zustandes des Anhängers formierte sich damals eine Gruppe Jugendlicher unter der Leitung von Robert Märkl um den Anhänger Instand zu setzen.

Dabei wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

Inneneinbauten (Schlauchfach usw.) demontiert
Dachreling, Kotflügel und Türen abgebaut
Aufbau vom Fahrgestell gelöst
sämtliche Metallteile von Rost und alter Farbe befreit
Fahrgestell mit Unterbodenschutz versehen und in schwarzer Farbe lackiert
Dachreling und Kotflügel sowie Türen und Aufbau grundiert und schwarz bzw. rot lackiert
Montage des Aufbaus auf das Fahrgestell
Befestigung der Dachreling, Türen und Kotflügel
Einbau des Schlauchfaches und zusätzlicher Halterungen für erweiterte Ausrüstung (z.B. Standrohr, Verteiler, usw.)
Einbau einer 12V-Batterie mit Ladesteckdose für nachgerüstete Warnblinkanlage, Innenraumbeleuchtung und eines Scheinwerfers für die Umfeldbeleuchtung bei Nachteinsätzen.
Beklebung mit einem umlaufenden weißen Reflexstreifen sowie des Gemeindewappens und dem Schriftzug "Freiwillige Feuerwehr Ebenhausen"

Für die Instandsetzung des Schlauchanhängers wurden in unserer Freizeit über 170 Arbeitsstunden geleistet. Ein besonderer Dank gilt Günther Bauer sen., der uns unentgeltlich alle Teile des Anhängers grundierte und lackierte. Ebenso gilt der Dank Robert Märkl, der allein über 70 Stunden am Anhänger verbrachte und seinen zahlreichen Helfern, die zum neuen Gesicht des Anhängers beigetragen haben.

Die Materialkosten für Farbe, Grundierung, Verdünnung, Schleifpapier usw. von 148,- Euro (damals 290,- DM) übernahm die Gemeinde Baar-Ebenhausen. Die Kosten für die Brotzeiten und Getränke nach den zahlreichen Arbeitstagen bzw. Arbeitsabenden wurden vom Feuerwehrverein getragen.

Der "neue" Schlauchanhänger hat sich schon bei zahlreichen Mittel- und Großbränden (Brand einer Sandstrahlfirma, Brand von Kunststoffprodukten, Brand eines Dachstuhls, Waldbrand usw.) bewährt.

Transportanhänger

Anhänger

Hersteller:

Humbaur

Baujahr:

2008

Zul. Gesamtgewicht:

2500 kg

Zubehör:

2 Laderampen

Verwendung:

Transport von:
- verschmutztem Gerät (z.B. nasse Schläuche)
- 2 x 1.000 l Löschwasserbehälter
- Wacker Schmutzwasserpumpe
- Schaummittelbehälter 60 l
- Rettungsplattform
- Greifzug mit Zubehör (in fahrbarer Gitterbox)
- Kanthölzer (in fahrbarer Gitterbox)
- Be- und Entlüftungsgerät (in fahrbarer Gitterbox)
- Zubehör für Einsätze „Gefährliche Stoffe“
- ...

Light Tower

Lichtmast

Hersteller:

Wacker Neuson

Baujahr:

2010

Gewicht:

800 kg

Ausstattung:

4 elliptische Leuchten mit einer Leistung von je 1000 W
6 kVA Stromaggregat

Verwendung:

Ausleuchten von Einsatzstellen, insbesondere
- unbeleuchtete Bereiche des Paarufers bei Hochwasser
- größere Einsatzstellen